Was ist .... Eiskunstlauf ???

WAS IST ….Eiskunstlaufen???

Der Eiskunstlauf ist eine Form des Eislaufs, bei dem es auf die kunstvolle Ausführung von Sprüngen, Pirouetten und Schritten ankommt.

Es gibt internationale Eiskunstlaufwettbewerbe, wie z. B. die Weltmeisterschaft, und Eiskunstlauf ist auch eine offizielle Disziplin bei den Olympischen Winterspielen.

WAS SIND … Kufen???

Eiskunstlaufkufen, aus hartem Stahl gefertigt, sind 3 bis 4 Millimeter breit. Sie haben eine sehr geringfügige Konkavkurve, die die Ausführung von Drehungen und komplizierten Elementen ermöglicht. Die Nut im Blatt, genannt Hohlschliff, hat auf jeder Seite fein geschliffene Kanten (die Innenkante und Außenkante), die dem Eisläufer Steuerung und Beschleunigung ermöglichen. Zähne an der Frontseite des Blattes, genannt Bezahnung, bzw. Zacken, werden vor allem zum Abstoßen, zum Absprung und zur Landung von Sprüngen und als Zirkelpunkt für Pirouetten benutzt. Kufen haben unterschiedliche Fersenhöhen. Eistänzer tragen häufig eine hohe Ferse, die das Körpergewicht nach vorn an die Fersenballen drückt, damit gewinnt man eine bessere Steuerung bei Richtungsänderungen und schnellen Schritten.

WAS SIND … Eiskunstlauf –Elemente???

Wie schon oben genannt wurde, ist Eiskunstlauf die kunstvolle Ausführung von Sprüngen, Pirouetten und Schritten.

Zu den Sprüngen zählen der Dreiersprung, Salchow, Toeloop, Rittberger, Flip, Lutz und Axel, die einfach, doppelt, dreifach und teilweise sogar vierfach gesprungen werden. Bei den Pirouetten unterscheidet man zwischen Stand- mit beinahe gestrecktem Standbein, Sitz-dabei ist des Standbein in einem 90 Grad Winkel und der Waage-Pirouette dabei ist der Oberkörper mit dem Spielbein (das ist das Bein in der Luft) in einer Waage.

 Beim Paarlaufen gibt’s es noch Hebungen: dabei wird die Damen Über den Kopf des Herren gehoben und dies in Verschiedenen Ausführungen. Weitere bekannte Figuren sind die Todesspirale und die geworfenen Sprünge, die man auch doppelt, dreifach, oder vierfach springen kann.

Beim Eistanzen gibt’s es verschiedene Schritte wie zB. den Twizzle wobei man sich sehr schnell umdie eigene Achse dreht aber auch in de Weite dreht.

 

WIE WIRD …. Bewertet???

Jedes Element hat einen bestimmten Grundwert der nach Schwierigkeitsgrad und nach Ausführungsqualität erhöht oder erniedrigt wird. Am Ende werden alle Element Punkte zusammengezählt diese Summe ergibt die Technischen Punkte eines Programmes.    Die Eiskunstläufer werden auch nach sauberer Kantentechnik, Interpretation und Präsentation der Musik bewertet – diese Punkte ergeben den Künstlerischen Wert. Beide Technische und Künstlerische Punkte werden zusammen gezählt und ergeben die Gesamtpunktezahl.

 

WIE funktioniert ein Sprung???

Sprünge (engl. jumps oder figure skatings jumps) sind Eiskunstlaufelemente, bei denen sich der Eiskunstläufer von der Eisfläche abhebt und in der Luft um die eigene Achse dreht. Es gibt sechs Grundsprünge: Dreiersprung, Salchow, Toeloop, Rittberger, Flip, Lutz, Axel.                                                                                                                                          Sprünge können mit einfacher, doppelter, dreifacher und sogar vierfacher Rotation ausgeführt werden.

Die meisten EiskunstläuferInnen drehen sich bei den Sprüngen und Pirouetten nach links. Es gibt jedoch einige, die sich nach rechts drehen. Die wenigsten Eiskunstläufer können Sprünge in beiden Drehrichtungen durchführen.                            Charakteristische Merkmale eines richtig durchgeführten Sprunges sind Intensität, d. h. Höhe und Schnelligkeit, und die sich daraus ergebene Sprunglänge.

 Ein Sprung besteht aus fünf Phasen:

 

1. Einlaufphase

Die Einlaufphase erfolgt rückwärts auf einem Fuß. Nur den Axel läuft man vorwärts ein. Dem Lutz geht fast immer ein langer Rückwärtsbogen auf dem linken Fuß voran, von der Mitte des Eises in Richtung der Eisbahnecke.                                                                    Die Anfahrt vor dem Salchow-Sprung geht von einem Dreier aus und ähnelt einem Kreis.

 

2. Absprungsphase

Die Absprungsphase ist bei jedem Sprung unterschiedlich. Es gibt zwei Absprungstypen: Absprung von der Schlittschuhkante und ein getippter Absprung. Der Absprung von der Kante muss flexibel und aus der Kniebeuge über die Kantenspitze durchgeführt werden. Bei einem getippten Sprung tippt kurz das Spielbein mit den Kufenzacken ins Eis und hilft beim  Abspringen.  Zu den Kantensprüngen gehören Axel, Rittberger, Salchow. Getippte Sprünge sind Toeloop, Lutz und Flip.

 

3. Rotation

Die Rotation besteht aus zwei Phasen. In der ersten Phase geht es darum, die richtige Höhe zu gewinnen. Sie soll nur mit geringer Rotation verlaufen. Erst in der zweiten Phase dynamisiert man die Rotation, in dem man die Arme vor dem Oberkörper verkreuzt und auch das linke Bein vor das rechte kreuzt. Während man in der Luft ist, soll die Körper- und Kopfachse ausschließlich in der Vertikallage sein. Die Anzahl der durchgeführten Drehungen bestimmt, ob es ein einfacher, doppelter, dreifacher oder vierfacher Sprung ist.

Ein Axel hat eine halbe Rotation mehr, d. h. bei der einfachen Durchführung 1 ½ Drehungen, in doppelter Durchführung 2 ½ usw.

Vierfach werden heutzutage Toeloop, Salchow und Flip gesprungen.

Die meisten Elite-Eiskunstläufer führen dreifache und vierfache Sprünge als ihre Hauptsprünge durch, während die meisten Elite-Eiskunstläuferinnen alle Sprünge dreifach, außer Axel, der normalerweise doppelt ist, durchführen. Nur wenige Damen beherrschen den dreifachen Axel und zeigten ihn erfolgreich in einem Wettbewerb.

 

4. Landungsphase

Die Landungsphase erfolgt bei allen Sprüngen rückwärts. Vor der Landung bewegt man rasch die Arme und das Spielbein vom Körper weg, wodurch man die Rotation verlangsamt. Man landet rückwärts auf dem rechten Bein tief im Knie über die Schlittschuhspitze; sofort nachdem die Kufe das Eis berührt, muss man auf die Kante übergehen. Beim Auslauf streckt man das Spielbein nach hinten. Die Auslaufspirale soll ein Halbkreis mit großem Durchmesser sein, wobei das Standbein gebeugt bleibt.

WAS IST … eine Pirouette???

Die Pirouette (von französisch „pirouetter“ sich im Kreis drehen oder schnell seinen Standpunkt ändern) ist ein Begriff aus der Welt des Tanzes − Ballett, Eiskunstlauf, − und bezeichnet eine zentrierte einfache oder mehrfache Drehung um die eigene Körperachse, meist auf einem Bein. Dabei können verschiedenste Haltungen eingenommen werden, im Eiskunstlauf beispielsweise als Waage-, Sitz-, Himmels- oder Biellmann-Pirouette.

 

WAS IST…ein Kurzprogramm???

Die Dauer des Kurzprogramms beträgt höchstens 2 Minuten und 50 Sekunden.

Das Kurzprogramm im Einzellaufen (Senioren und Junioren) besteht aus 7 geforderten Elementen, die durch Verbindungselemente miteinander verknüpft werden müssen. Die Reihenfolge der Elemente ist beliebig. Zusätzliche oder wiederholte Elemente sind nicht erlaubt.

 

WAS IST …eine Kür???

Die Dauer einer Kür beträgt bei den Herren 4 Minuten 30 Sekunden (Junioren 4 Minuten), bei den Damen 4 Minuten (Junioren 3 Minuten 30 Sekunden). Die Kür darf jeweils 10 Sekunden über oder unter dem Zeitlimit liegen. Wird das Kürprogramm nicht innerhalb des Zeitlimits beendet, gibt es einen Abzug von 1.0 Punkten pro jeweils fünf Sekunden Zeitüberschreitung. Der Zeitnehmer muss die Preisrichter informieren.  Die Kür besteht aus einem gut ausgeglichenen Programm der Elemente (engl. Well Balanced Program). Alle Elemente müssen mit Verbindungsschritten verschiedener Art und anderen Kürelementen verknüpft werden, in Übereinstimmung mit der Musik und unter Ausnutzung der vollen Eisfläche. Die Musik ist vom Sportler frei wählbar.  Die Anzahl der Elemente ist ausschlaggebend für die Technikwertung.

WAS IST …ein Kurztanz (Short Dance)?

Ein Kurztanz muss dem vorgeschriebenen Tanzrhythmus entsprechen und soll Schritt- und Bewegungskunst zusammen mit Bewegungsfluss und Kantenlauf darstellen. Die Musik und Tanzgestaltung sind frei wählbar, jedoch müssen dem vorgegebenen Rhythmus entsprechen.

In dieser Saison ist bei den Junioren der „Chachacha“ und bei den Senioren die „Rumba“ vorgeschrieben.

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